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Stiftung Ettersberg

Auf einen Blick:
Die Stiftung hat die vergleichende Erforschung europäischer Diktaturen des 20. Jahrhunderts und ihrer demokratischen Transformation zur Aufgabe. Sie verbindet ihr Wirken mit dem Betrieb der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt als Ort des Erinnerns an die ehemaligen politischen Häftlinge und die Überwindung der SED-Diktatur in Thüringen.

Die Stiftung Ettersberg dient der deutschen und internationalen wissenschaftlichen Forschung zu Entstehung, Erscheinungsformen und Überwindung von Diktaturen in Europa, möchte dabei aber der regionalen Geschichtsschreibung in Thüringen ebenfalls Impulse geben. Sie soll zur historischen Aufarbeitung und der vergleichenden Analyse von Diktaturen faschistischer, nationalsozialistischer und kommunistischer Provenienz sowie autoritärer Regime beitragen, ihre Herrschaftsmechanismen und die sie tragenden Kräfte, aber auch die Bedeutung von Opposition und Widerstand gegen politische Unterdrückung herausarbeiten und die Erinnerung an die Opfer diktatorischer Gewalt wachhalten. Zudem arbeitet die Stiftung die SED-Diktatur wissenschaftlich auf und setzt dies in historisch politische Bildungsarbeit um. Zur Arbeit der Stiftung zählen die Veranstaltung internationaler Symposien, wissenschaftlicher Tagesseminare, Workshops und Fachtagungen sowie die Publikation ihrer Beiträge und Ergebnisse in zwei eigenen Schriftenreihen. Sie führt einen jährlichen Schülerwettbewerb zum Thema »Diktaturerfahrung und demokratische Umbrüche in Deutschland und Europa« durch.

Personen

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Kontakt

Stiftung Ettersberg
Jenaer Str. 4
99425 Weimar

Telefon: (0)3643 4975-0
E-Mail: weimar@stiftung-ettersberg.de