Online-Infoabend für Studieninteressierte und Eltern

Am 11. März 2026 heißt es: Einloggen, inspirieren lassen und Studienmöglichkeiten neu entdecken! Von 19:00 bis 20:30 Uhr öffnet die Ernst-Abbe-Hochschule Jena virtuell ihre Türen und lädt Studieninteressierte sowie ihre Eltern herzlich zu einem Online-Infoabend ein. Als moderne und forschungsstarke Hochschule für Angewandte Wissenschaften bietet die EAH Jena ein breites, praxisnahes Studienangebot – und genau das steht an diesem Abend im Mittelpunkt.

Welcher Studiengang passt zu mir? Wie läuft die Bewerbung ab? Und was erwartet mich im Studienalltag? Fragen wie diese sollen an dem Infoabend geklärt werden. Das Team des ServiceZentrums Studium und Studienberatung stellt die vielfältigen Bachelorstudiengänge in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Soziales und Gesundheit vor und gibt wertvolle Einblicke in Zugangsvoraussetzungen und Bewerbungsabläufe.

Ein besonderes Highlight ist der Erfahrungsbericht eines Studenten, der offen und authentisch vom Leben auf dem Campus erzählt. So gewinnen Teilnehmende nicht nur Fakten, sondern auch ein echtes Gefühl für das Studium und das Leben in Jena. Mit dabei ist außerdem das Studierendenwerk Thüringen und informiert über Wohnmöglichkeiten und alles, was den Start ins Studium leichter macht.

Mehr Infos gibt’s hier.

WANN: 11. März 2026, 19 – 20:30 Uhr

WO: Online über BigBlueButton, für den Zugangslink hier klicken.

Jürgen Popp erhält Ellis R. Lippincott Award für Forschung in der lichtbasierten Diagnostik

 

Biophotonik-Forscher und JenaVersum-Vorstandsmitglied Jürgen Popp, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) und Professor für Physikalische Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, ist mit dem Ellis R. Lippincott Award 2026 ausgezeichnet worden. Die internationale Ehrung wird gemeinsam von Optica, der Coblentz Society und der Society for Applied Spectroscopy vergeben.Die Fachgesellschaften würdigen Popp für seine wegweisenden Beiträge zur translationalen klinischen Raman-Spektroskopie. »Translation« steht für die systematische Überführung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in konkrete Anwendungen, etwa in der Medizin. Popp habe wesentlich dazu beigetragen, die Raman-Spektroskopie als eine wichtige analytische Methode in der biomedizinischen Forschung zu etablieren und für die klinische Nutzung weiterzuentwickeln.

Popp und seine Forschungsteams verbinden grundlegende laserbasierte Spektroskopie- und Bildgebungsverfahren mit deren Überführung in klinisch nutzbare diagnostische und therapeutische Technologien. Schwerpunkte liegen unter anderem in der Infektionsforschung, der Onkologie und der Präzisionsmedizin. Unter seiner Leitung wurden photonische Verfahren – insbesondere Raman-basierte Ansätze – zu leistungsfähigen Werkzeugen für labelfreie Echtzeitdiagnostik weiterentwickelt.

Der Ellis R. Lippincott Award gilt international als eine der bedeutendsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Schwingungsspektroskopie. Er wird seit 1975 an Persönlichkeiten verliehen, deren Arbeiten die Forschung anderer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler maßgeblich beeinflusst haben. Die Preisverleihung ist für Oktober 2026 auf der Fachkonferenz SciX in Sparks, Nevada (USA), vorgesehen.

Weitere internationale Anerkennung in kurzer Folge

Bereits im Januar 2026 hatte die Fachgesellschaft SPIE Jürgen Popp mit dem Biophotonics Technology Innovator Award ausgezeichnet. Gewürdigt wurden dabei insbesondere Beiträge zur technologischen Weiterentwicklung photonischer Diagnostik und zu deren Überführung in klinische Anwendungen, von der intraoperativen Tumorerkennung bis zur schnellen Infektionsdiagnostik. »Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Sie steht für mich vor allem auch für die Zusammenarbeit vieler Teams und Partner«, sagt Popp. »Translation gelingt nur im engen Schulterschluss: zwischen Chemie, Physik, Lebenswissenschaften und Medizin sowie zwischen Forschungseinrichtungen, Kliniken und Industriepartnern, national wie international. Fortschritte in der biophotonischen Diagnostik entstehen nur in Netzwerken.«

Seit 2006 leitet Popp als Wissenschaftlicher Direktor das Leibniz-IPHT und hat das Institut in dieser Zeit zu einer international sichtbaren Forschungsumgebung für photonische biomedizinische Technologien weiterentwickelt. Er ist Mitglied im Vorstand von JenaVersum und initiierte zahlreiche strategische Partnerschaften, darunter eine enge Kooperation zwischen den JenaVersum-Forschungspartnern Leibniz-IPHT und Universitätsklinikum Jena.